Arten der Bestattung

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Feuerbestattung
Bei der Feuerbestattung wird der/die Verstorbene mit dem Sarg eingeäschert. Es ist sowohl eine Trauerfeier mit Sarg vor der Einäscherung möglich, als auch eine Trauerfeier mit Urne nach der Einäscherung.

In der Regel wird die Urne unmittelbar nach der Trauerfeier auf einem Friedhof beigesetzt. Dies kann sowohl in einem Urnenwahlgrab, Urnenreihengrab, einer Urnenwand, bzw. –mauer oder in einem anonymen Gräberfeld geschehen.

Hauptsächlich arbeiten wir mit dem Krematorium Wiesbaden zusammen – grundsätzlich ist eine Einäscherung auf Wunsch der Angehörigen aber auch in jedem anderen Krematorium möglich.

Aus der Einäscherung ergeben sich auch noch weitere alternative Beisetzungsformen für die Asche Verstorbener, wie beispielsweise die Baumbestattung, die Seebestattung, Diamantbestattung oder andere Formen der Naturbestattungen.

Erdbestattung
Bei der Erdbestattung wird der/die Verstorbene in einem Friedhofsgrab beigesetzt. Der Mensch wird dem natürlichen Kreislauf von Werden und Vergehen wieder anvertraut. Die Erdbestattung, auch Beerdigung genannt, ist eine seit Jahrhunderten im Christentum praktizierte Art der Bestattung – im Judentum und im Islam ist sie aus religiösen Gründen sogar Vorschrift.

Für die Erdbestattung unterscheidet man zwischen der Bestattung in Wahl- und Reihengräbern.

Sollen mehrere Familienmitglieder eine gemeinsame Ruhestätte finden, können sich die Angehörigen auf einem Friedhof ein Wahlgrab aussuchen. Wahlgräber können immer wieder verlängert werden und über Generationen hinweg in Familienbesitz bleiben.

Reihengräber sind Einzelgräber, in denen nur einmal bestattet werden kann. Die zuständige Friedhofsverwaltung legt dabei die Belegung der Gräber fest. Nach Ablauf der Ruhefrist (in Wiesbaden 30 Jahre) fällt die Grabstätte an die Verwaltung zurück. Das Grab wird dann eingeebnet um es neu belegen zu können.

Naturbestattung
Bei der Naturbestattung wird die Asche des/der Verstorbenen nicht wie üblich in einem Friedhofsgrab beigesetzt, sondern mitten im Wald direkt unter einem Baum in einer biologisch abbaubaren Urne. Eine kleine Namenstafel am Baum macht auf die Grabstelle aufmerksam. Diese Form der Bestattung gewinnt in den letzten Jahren immer mehr an Beliebtheit.

Grabpflege und Grabschmuck sind in einem Bestattungswald nicht nötig, da dies die natürliche Umgebung des Waldes stören würde. An ihre Stelle treten Moose, Farne, Wildblumen, buntes Laub und Schnee, die die Baumgräber je nach Jahreszeit schmücken und zu individuellen Orten des Erinnerns und Gedenkens machen. Die Beisetzung kann ganz individuell gestaltet werden.

Naturbestattungen sind in Wiesbaden im Friedwald Taunusstein und im Bestattungswald Terra Levis zwischen Frauenstein und Georgenborn möglich. Beide Bestattungswälder sind circa 10km von der Innenstadt Wiesbadens entfernt. Darüber hinaus bieten wir Ihnen auch die Möglichkeit einer Baumbestattung in einem der zahlreichen Friedwälder und Ruheforste im gesamten Bundesgebiet.

Seebestattung
Bei der Seebestattung wird die Urne nach der Einäscherung einer spezialisierten Reederei übergeben, die diese in angemessener Entfernung zum Ufer auf den Meeresgrund absenkt.

Meist erfolgt eine Beisetzung in der Ost- oder Nordsee – grundsätzlich kann eine Seebestattung aber auch im Mittelmeer und allen anderen Weltmeeren stattfinden. Die Seebestattung ist ökologisch verträglich, da sich die See-Urnen innerhalb kurzer Zeit vollständig im Wasser auflösen. Die Asche wird Teil des Sediments auf dem Meeresboden.

Nach der Beisetzung erhalten die Angehörigen auf Wunsch einen Auszug aus dem Schiffstagebuch und einen Seekartenausschnitt mit den Koordinaten des Beisetzungsorts. Sie haben außerdem die Wahl, ob sie an der Bestattung der Urne auf hoher See teilnehmen möchten oder nicht.

Wenn eine Seebestattung Ihr Wunsch ist oder der Wunsch Ihres lieben Verstorbenen war, helfen wir Ihnen gerne, alle Details einer Seebestattung in Verbindung mit einer Feuerbestattung zu planen.

Diamantbestattung
Bei der Diamantbestattung entsteht aus der Kremationsasche oder aus den Haaren des/der Verstorbenen ein synthetischer Diamant mit den gleichen physikalischen und chemischen Eigenschaften wie natürliche Diamanten. Jeder Erinnerungsdiamant ist einzigartig und die Angehörigen selbst bestimmen

Ein Erinnerungsdiamant ist ein ganz persönlicher Ort der Trauer, Erinnerung und der Freude. Er ist ein unvergängliches und diskretes Erbstück über Generationen hinweg und kann von einem Goldschmied auch zu einem individuellen Schmuckstück verarbeitet werden.

Aus den sterblichen Überresten wird der verbliebene Kohlenstoff extrahiert, welcher dann zuerst in Graphit umgewandelt und später zu einem Diamanten transformiert wird. Dazu müssen extremer Druck und hohe Temperaturen hergestellt werden, wie sie auch bei der natürlichen Entstehung über tausende von Jahren im Inneren der Erde vorherrschen. Die Herstellung eines Erinnerungsdiamanten kann mehrere Monate in Anspruch nehmen.